Anbei finden Sie wichtige Rahmenbedingungen und Antworten zu häufig gestellten Fragen über die psychotherapeutische Behandlung

Psychotherapie und meiner weiteren Behandlungsangebote beziehen sich ausschließlich auf junge Erwachsene ab 18 Jahren, Erwachsene, ältere Menschen und Hochbetagte.

Die psychotherapeutische Behandlung und die Paartherapie sind je nachdem, welches Setting Sie bevorzugen, online (per Videokonferenz über Therapsy), telefonisch oder in einer meiner beiden Praxen möglich.
Auf Wunsch und gegen Aufpreis ist es in Einzelfällen möglich, dass die Psychotherapie oder Paartherapie auch bei Ihnen Zuhause stattfinden kann.

Eine Überweisung benötigen Sie nicht, jedoch eine ärztliche Bestätigung (diese erhalten Sie z. B. von ihrem:r Hausarzt:ärztin) bis zur 2. Psychotherapiestunde, sollten Sie Kostenzuschuss für Psychotherapie erhalten wollen.

Dazu gilt folgendes: Bei Inanspruchnahme einer Psychotherapie bei einem:r fertig ausgebildeten freiberuflichen Psychotherapeuten:in, der:die in der “PsychotherapeutInnenliste” des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz eingetragen ist – was ich beides erfülle! – leistet Ihre Krankenkasse einen Kostenzuschuss. Sie haben die Möglichkeit, je nach Krankenkasse einen Kostenzuschuss von Euro 28,93 – 42,40 pro Psychotherapieeinheit zu beantragen (bei privater Krankenversicherung kann ein höherer Kostenzuschuss möglich sein – fragen Sie hier bei Ihrer privaten Krankenversicherung nach!). 

Für einen Kostenzuschuss zu den ersten 10 Psychotherapiesitzungen genügt es, neben der besagten ärztlichen Bestätigung die Honorarnote des:der Psychotherapeuten:in bei der zuständigen Krankenkasse einzureichen (persönlich, postalisch oder Mail) – sie bekommen den Betrag von der Krankenkasse auf Ihr Konto überwiesen. Für einen Kostenzuschuss ab der elften Psychotherapiesitzung muss ein „Antrag auf Kostenzuschuss wegen Inanspruchnahme eines*einer freiberuflich niedergelassenen Psychotherapeut*in“ gestellt werden, auf dem von dem*der Psychotherapeut*in mit dem:der Klienten:in einige Fragen beantwortet werden. Diesen Antrag werde ich dann gemeinsam mit Ihnen in der fünften Psychotherapiestunde gemeinsam ausfüllen, damit dieser rechtzeitig eingereicht werden kann und Sie den Zuschuss ohne Lücke weiterbeziehen können.

Nach Eingang dieses Antrages prüft die Krankenkasse den Antrag und kann dann den Kostenzuschuss für maximal 50 weitere Psychotherapiesitzungen bewilligen. Wenn die Psychotherapie länger dauert, muss vor Ablauf dieser Zahl ein neuer Antrag gestellt werden.

Beim Kennlern-/Erstgespräch besprechen wir Ihre Themen und Anliegen und klären die Rahmenbedingungen für eine mögliche Behandlung. Wichtig hierbei ist, das gemeinsame Kennenlernen und die Möglichkeit für Sie, zu überlegen und nachzuspüren, ob Sie sich bei mir wohl und verstanden fühlen. Eine tragfähige Beziehung zwischen Klient*in und Psychotherapeut*in ist ein grundlegender Faktor für eine wirksame Psychotherapie.

Dauer / Einheit: Eine Psychotherapiesitzung dauert 60 Minuten (50 Minuten ist die Therapiedauer und 10 Minuten sind für mich jeweils für Vor- / Nachbereitung reserviert).

Frequenz: In der Regel mache ich mit meinen Klient*innen eine Psychotherapieeinheit pro Woche, da eine gewisse Regelmäßigkeit und nicht allzu große Abstände zwischen den Einheiten positiv zum psychotherapeutischen Prozess beitragen. Nach Absprache kann die Frequenz auch erhöht werden (z. B. eine Doppeleinheit oder zwei Einheiten in der Woche) oder die Psychotherapie in größeren Abständen erfolgen.

Gesamtdauer: Wie lange eine Psychotherapie andauert, richtet sich vor allem nach der individuellen Problemstellung, der Schwere und der Art des Leidenszustandes sowie dem festgelegten Therapieziel. Eine genaue Prognose über die Gesamtdauer kann somit vorab nicht gegeben werden.

Die Inanspruchnahme einer Psychotherapie ist immer freiwillig und Sie können zu jeder Zeit die Therapiebehandlung beenden.

Psychotherapie ist immer vertraulich und unterliegt der gesetzlichen, psychotherapeutischen Verschwiegenheit gemäß §15 des Psychotherapiegesetzes. Die psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht ist die zentrale Berufspflicht in der Psychotherapie und ist wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der Ärzt*innen. Weder Informationen über persönliche Daten, Inhalt der Gespräche noch, dass Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen, dürfen von mir weitergegeben werden.

Psychotherapie ersetzt nicht den Besuch bei Ärzt*innen. Es ist wichtig, dass Sie (wenn vorhanden) vor der Therapie gegebene körperliche Beschwerden medizinisch abklären lassen. Das gilt insbesondere bei psychosomatischen/somatoformen Beschwerden. Diese dürfen als Diagnose immer erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn organische Ursachen für die Beschwerden zuvor medizinisch ausgeschlossen wurden. 

Verantwortungsvoll psychotherapeutisch zu arbeiten bedeutet für mich, auch auf meine persönlichen und fachlichen Grenzen zu achten. Sollte ich zu der Ansicht gelangen, dass Sie bei einem*r anderen Spezialisten*in besser aufgehoben sind, werde ich Ihnen dies offen mitteilen.

Sollten Sie eine vereinbarte Einheit (hierzu zählt auch das Erstgespräch!) nicht wahrnehmen können, ist dies spätestens bis 16 Uhr am Vortag des ausgemachten Termins telefonisch oder per SMS mitzuteilen. Da vereinbarte Termine für Sie reserviert sind, wird, sollte die ausgemachte Einheit bei solch kurzfristigeren Absagen trotz meiner weiteren Bemühung nicht anderweitig vergeben werden können, diese ausnahmslos zum vollen Stundensatz verrechnet.

Ich biete zudem immer folgende weitere Option an:  Sollten Sie aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht zum Termin in die Praxis, falls dieses Setting von Ihnen ausgewählt wurde, kommen können, dann ist es auch möglich, kurzfristig das Setting auf online oder telefonisch zu wechseln, ohne Abzug von Kosten – in einem solchen Fall gibt es dann aber keinen Rabatt, da ich in der Praxis bin.