Anbei finden Sie wichtige Rahmenbedingungen und Antworten zu häufig gestellten Fragen über die psychotherapeutische Behandlung

Die Psychotherapie und alle weiteren Behandlungsangebote beziehen sich ausschließlich auf junge Erwachsene ab 18 Jahren, Erwachsene, ältere Menschen und Hochbetagte.

Die psychotherapeutische Behandlung und die Paartherapie sind je nachdem, was Sie bevorzugen, online (per Videokonferenz über Therapsy), telefonisch oder in einer meiner beiden Praxen möglich.
Anders ist es bei der Familientherapie. Diese findet ausschließlich in der Praxis oder auf Ihren Wunsch und gegen Aufpreis bei Ihnen Zuhause statt.

Nein, Sie brauchen bei mir keine Überweisung. Sie können sich sehr gerne bei mir melden, um sich unverbindlich zu informieren oder einen Termin für das Kennlern-/Erstgespräch zu vereinbaren.

Beim Kennlern-/Erstgespräch besprechen wir Ihre Themen und Anliegen und klären die Rahmenbedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit. Wichtig hierbei ist, das gemeinsame Kennenlernen und die Möglichkeit für Sie, zu überlegen und nachzuspüren, ob Sie sich bei mir wohl und verstanden fühlen. Eine tragfähige Beziehung zwischen Klient*in und Psychotherapeut*in ist ein grundlegender Faktor für eine wirksame Psychotherapie.

Dauer / Einheit: Eine Psychotherapiesitzung dauert 50 Minuten.

Frequenz: In der Regel mache ich mit meinen Klient*innen eine Psychotherapieeinheit pro Woche, da eine gewisse Regelmäßigkeit und nicht allzu große Abstände zwischen den Einheiten positiv zum psychotherapeutischen Prozess beitragen. Nach Absprache kann die Frequenz auch erhöht werden (z. B. eine Doppeleinheit oder zwei Einheiten in der Woche) oder die Psychotherapie in größeren Abständen erfolgen.

Gesamtdauer: Wie lange eine Psychotherapie andauert, richtet sich vor allem nach der individuellen Problemstellung, der Schwere und der Art des Leidenszustandes sowie dem festgelegten Therapieziel. Eine genaue Prognose über die Gesamtdauer kann somit vorab nicht gegeben werden.

Die Inanspruchnahme der Psychotherapie ist immer freiwillig und Sie können zu jeder Zeit die Therapiebehandlung beenden.

Psychotherapie ist immer vertraulich und unterliegt der gesetzlichen, psychotherapeutischen Verschwiegenheit gemäß §15 des Psychotherapiegesetzes. Die psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht ist die zentrale Berufspflicht in der Psychotherapie und ist wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der Ärzt*innen. Weder Informationen über persönliche Daten, Inhalt der Gespräche noch, dass Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen, dürfen von mir weitergegeben werden.

Psychotherapie ersetzt nicht den Besuch bei Ärzt*innen. Es ist wichtig, dass Sie (wenn vorhanden) vor der Therapie gegebene körperliche Beschwerden medizinisch abklären lassen. Das gilt insbesondere bei psychosomatischen/somatoformen Beschwerden. Diese dürfen als Diagnose immer erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn organische Ursachen für die Beschwerden zuvor medizinisch ausgeschlossen wurden. 

Verantwortungsvoll psychotherapeutisch zu arbeiten bedeutet für mich, auch auf meine persönlichen und fachlichen Grenzen zu achten. Sollte ich zu der Ansicht gelangen, dass Sie bei einem*r anderen Spezialisten*in besser aufgehoben sind, werde ich Ihnen dies offen mitteilen.

Sollten Sie eine vereinbarte Einheit (hierzu zählt auch das Erstgespräch!) nicht wahrnehmen können, ist dies bitte mindestens 24 Stunden vor dem ausgemachten Termin telefonisch oder per SMS mitzuteilen. Da vereinbarte Termine für Sie reserviert sind, können kurzfristigere Absagen nicht berücksichtigt werden und werden zum vollen Stundensatz verrechnet.